Der virtuelle Portier hält Einzug ins moderne Wohnen und Arbeiten

Ein Portier dient hauptsächlich dazu, den Eingangsbereich von Herbergen, Hotels, Bürogebäuden oder Wohnhäusern zu überwachen, damit Unbefugte keinen Zutritt bekommen. Zusätzlich zum Öffnen und Schließen der Türen übernimmt er andere kleine Aufgaben, indem er Gästen z.B. die Jacken abnimmt, sich um die Post und das Telefon kümmert, Verwaltungsaufgaben übernimmt und für Auskünfte zur Verfügung steht.

Mittlerweile wird der Portier jedoch immer mehr durch einen virtuellen Portier, in Form von einem Wayfinding System, auch „Stiller Portier“ genannt, abgesetzt. In Wohn- und Geschäftshäusern dienen die digitalen Wegweiser als Orientierung innerhalb des Gebäudes und zur Information. So verfügen einige Systeme auch über eine Gesichterkennung, nach der sich die Türen anschließend automatisch öffnen. In hochwertigen Wohnkomplexen können die Bewohner die klingelnde Person zudem auch via Screen in der Wohnung sehen und dann entscheiden, ob sie diese hereinlassen möchten oder nicht. Gerade auch in großen Firmenkomplexen dienen die Systeme dazu, dass sich Kunden, Gäste, Partner etc. wunderbar zurechtfinden. Der virtuelle Portier dient dem Empfang, der Betreuung und Wegeleitung von Besuchern und ermöglicht ihnen Informationen zu sammeln oder mit gewünschten Ansprechpartnern zu telefonieren.

Bedienen lässt sich die Oberfläche bequem per Tastatur oder Touchscreen. Die Wegbeschreibung zu einem bestimmten Raum lässt man sich dann entweder nur anzeigen oder sogar via Kassenrollen ausdrucken. Die individuell abgestimmte Benutzeroberfläche bietet ihre Inhalte und Navigationselemente zudem in verschiedenen Sprachen an und leistet damit am Ende somit meist sogar mehr, als ein klassischer Portier, der immer mehr von der Bildfläche verschwindet. Doch auch im privaten Wohnbereich kann der virtuelle Portier hilfreich sein, indem er z.B. Kochrezepte anzeigt, über Putztechniken informiert oder Ihnen per Sprachfunktion mitteilt, wer gerade an der Tür geklingelt hat. Die Technik entwickelt sich immer weiter, sodass wir in Zukunft kaum mehr auf den digitalen Helfer verzichten wollen, sondern dankbar für die Modernität sind.

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